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Heli-Bungee

Helibungee (=Helikopter-Bungeejumping) ist eine Variante des Bungeejumpings. Beim normalen Bungeesprung stürzt man sich von einem sehr hohen Objekt - z. B. von einer Brücke oder einer Plattform, die durch einen Kran gehalten wird - in die Tiefe. Das am Springer sowie am Absprungobjekt befestigte Bungeeseil, ein elastisches Seil aus mehreren hundert Gummisträngen, wird bis zu seinem Umkehrpunkt ausgedehnt und federt den Springer daraufhin zurück (Rebound). Dieser pendelt anschließend aus. Das Reizvolle an diesem Sprung ist die besonders erhöhte Ausschüttung des Stress-Hormons Adrenalin, der so genannte Adrenalin-Kick. Den ersten Bungeesprung praktizierte Alan John Hackett in den 80er Jahren.

Helibungee bedeutet, dass der Springer aus einem Hubschrauber springt, der sich üblicherweise etwa 400-500 m über dem Boden aufhält. Der erste Helikoptersprung wurde ebenfalls von A.-J. Hackett im Jahre 1990 ausgeführt, wobei das Seil auf eine Länge von etwa 350 m gestretcht wurde. Seit 1988 existiert das von Hackett in Zusammenarbeit mit der Eventorganisation Sports Unlimited International gegründete Unternehmen AJ Hackett Bungee, das Interessenten kontrollierte und sichere Bungeesprünge ermöglicht. Heute gibt es sieben Stationen, die sich hauptsächlich in Südasien und Australien, aber auch in Europa befinden. Seit Ende der 90er werden auch regelmäßig TÜV-geprüfte Helikoptersprünge in Bayern angeboten. Die Boxer Vitali und Vladimir Klitschko haben dieses Angebot bereits wahrgenommen und einen Helikopterbungee erlebt.

Den Weltrekord im Helibungee stellte Jochen Schweizer im September 1997 auf, als er in Frankfurt an einem Seil von 284 m Länge und fast 1 t Gewicht aus einem Hubschrauber sprang, der ca. 2.500 m über dem Boden flog. Der erste Rebound fand erst nach 1.000 m freiem Fall statt. Außerdem löste er sich nach diesem Rebound vom System, fiel anschließend im Freifall 800 m dem Erdboden entgegen und öffnete erst dann seinen Fallschirm. Jochen Schweizer ist der erste Mensch, der einen Bungeesprung von 1 km freiem Fall vor Erreichen des Umkehrpunkts erlebt hat.

Einen weiteren Rekord stellte AJ Hackett zusammen mit dem Australier Grant Denyer auf. Sie führten im November 2005 über dem Bondi Beach in Sydney einen Tandemsprung - also zu zweit an einem Seil - durch, wobei sie 250 m tief fielen.